NDN Nearly Daily News


HELD AUS FILM UND LITERATUR
31. März 2009, 15:59
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WINTERGÄRTEN IN ACEH
31. März 2009, 11:02
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jakarta

aceh. der polizei von aceh (jakarta) ist eine gruppe illegaler bauarbeiter ins netz gegangen. die als tsunami opfer getarnten männern haben mit spendegeldern der glückskette wintergärten gebaut (siehe Bild). diese wurden scheinbar zu überhöhten preisen an einheimische verkauft. zudem wurde den künftigen besitzern verschwiegen, dass es in der indonesischen provinz gar keinen winter gibt. die männer müssen sich vor gericht wegen der hinterziehung von spendegeldern verantworten. ob sie beziehungen zur schweizer glückskette pflegten ist zur zeit noch unklar. die glückskette war für eine stellungnahme nicht erreichbar.



DIE 7 ULKNUDELN DER NATION
30. März 2009, 07:18
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bern. es gab zeiten, da stand die schweiz im internationalen, politischen vergleich gar nicht mal schlecht da. unser bundesrat war repräsentativ, unsere politik einig und das volk stand mehr oder weniger geschlossen hinter den entscheiden der regierung. zugegeben, dass ist jahre her. doch nun sind diese zeiten definitiv vorbei. täglich wird man mit neuen skandalen der sieben konfrontiert. ob es abgefangene briefe von frau calmy-ray an die oecd sind, peinliche versprecher von pascal „mengele“ couchepin oder die generelle uneinigkeit aufgrund des parteilichen hintergrunds – für gesprächsstoff ist gesorgt. doch leider hinterlassen unsere bundesräte auch optisch keinen besseren eindruck. während von vier männern im rat gerade mal einer noch akzeptablen haarwuchs hat, spottet die frauenfraktion jeder beschreibung. zwischen akutem schlafzimmerblick, tränensäcken und der unbestreitbaren ähnlichkeit mit verschiedensten froschgattungen ist alles zu finden. es ist zum heulen.

anlass zur sorge machen einem allerdings auch andere kleinigkeiten. zum beispiel die tatsache, dass die identität bis anhin geheimer bundesstellen nach wie vor preisgegeben werden. sei es nun die die eliteeinheit „tigris“ oder, gemäss aktueller zeitungsberichten, die lauschangriffzentrale „tiago“ – das parlament wird bestimmt seine gründe haben. trotzdem scheint es merkwürdig die eigenen geheimdienste öffentlich anzuprangern und durch eine geschäftsprüfungskommission untersuchen zu lassen. da scheint jemand mit der grundidee eines „geheim“-dienstes nicht ganz vertraut zu sein.



DAS WORT ZUM SONNTAG: NR. 3
29. März 2009, 21:55
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wir leben in einem rechtsstaat. so viel ist sicher. und jeder der seit einigen jahren in der schweizer eidgenossenschaft heimisch ist, dürfte das wohl ähnlich sehen. das recht selber zu entscheiden scheint zwar vorhanden zu sein, die auswahlmöglichkeiten sind allerdings ähnlich beschränkt, wie die speisekarte von mc donalds. unsere rechte sind grössten teils pflichten. wir haben das recht unsere arbeitsstelle selber auszuwählen. dafür haben wir die pflicht, unser hart verdientes geld in form von steuerzahlungen wieder abzugeben. wir haben das recht unsere wohnung selber auszusuchen. dafür haben wir die pflicht, jeden wohnortswechsel umgehend der stadt oder der gemeinde mitzuteilen. wir verbringen unser leben damit, bürokratische abläufe mitzumachen um das recht zu haben, schweizer zu sein. ein rechtsstaat eben. doch warum gibt es zivilpersonen, vereine oder organisationen die mehr rechte haben als andere? warum bezahle ich busen wegen nachtruhestörung, währenddem mich andere tag für tag um den schlaf bringen? ich spreche hierbei von glocken. kirchenglocken um genau zu sein. die wohl beständigste lärmquelle in der geschichte der menschheit. und noch heute hat die kirche scheinbar das recht, zu leuten wann, wie oft aber vorallem wie laut sie will. doch wo ist dieses recht verankert?

es scheint hierbei handle es sich um das gewohnheitsrecht. doch wann wird eine sache den zur gewohnheit? wie lange geht es, bis eine regelmässige handlung recht wird? schliesslich habe auch ich gewohnheiten. ich habe mir zum beispiel angewöhnt, jedes wochenende einen höllen lärm zu veranstalten bei mir im monbijoupark. doch daran scheint sich bis heute niemand gewöhnt zu haben. im gegenteil. all zu regelmässig steht die gendarmerie vor der tür und bittet mich meist freundlich aber bestimmt zur ruhe. das ich dann aber jeden sonntag morgen gegen 09.00 uhr, gute 10 minuten penetrativen glockenlärm erdulden muss, daran stört sich wiederum niemand. wo bleibt da die fairness? wo bleibt da der rechtsstaat, der dieses unrecht verurteilt? wieso dürfen die, wenn ich nicht darf?

es liegt wohl im naturell des schweizers, solche fragen ganz einfach auszublenden. lieber erduldet man ein leben lang die missstände des alltags, als einmal zu fragen, ob man nicht vielleicht etwas daran ändern könnte. und so schreibe ich hier ein weiteres mal meine gedanken nieder ohne abzuklären, ob diese kirchenglocken nicht endlich schweigen könnten. das ich erst heute morgen aus dem schlaf gerissen wurde scheint bereits vergessen. ganz schweizerisch eben.



DRAMA IN INDONESIEN
28. März 2009, 13:41
Gespeichert unter: News

dammbruch

indonesien. drama auf der entbindungsstation: bei der niederkunft einer 340 kilo schweren indonesierin führte ein unerwarteter dammriss fast zur katastrophe. die hierdurch freigesetzte flutwelle überraschte einen arzt, eine hebamme sowie die anwesende familie. dank raschem einsatz der feuerwehr, konnten die opfer jedoch schnell geborgen werden. mutter und kind geht es gut. die familienangehörigen befinden sich in psychologischer betreuung.



LA POMME DE TERREUR
28. März 2009, 08:41
Gespeichert unter: K3 Bern Süd

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POWERNAPPING DELUXE
27. März 2009, 17:03
Gespeichert unter: Gedanken zum Tag

…oder die grosse kunst zu verschlafen.

woran es gelegen hat weiss ich nicht genau. vielleicht war es die tatsache, dass ich den ganzen tag auf einem bürostuhl, in einem bürozimmer, umgeben von einem gewaltigen bürogebäude sass um mir gedanken über die weihnachtsplanung 2009 machen musste. vielleicht waren es die sturmböen und der wetterwechsel im fünf minuten takt, welche mich die letzten nächte wach gehalten haben. vielleicht lag es am ungesunden essen, zu wenig vitaminen oder der generellen unregelmässigkeit die zur zeit mein leben dominiert. vielleicht lag es aber auch nur daran, dass ich mein bett als mittelpunkt der erde betrachte und es am liebsten gar nie verlassen würde. fakt bleibt, dass ich gestern nachmittag meinen selber definierten redaktionsschluss um ein haar verpasst hätte.

es war gegen 17.00 uhr. endlich zu hause angekommen, machte sich umgehend ein gefühl von müdigkeit breit. sie kennen es vielleicht. diese wohlige, warme, unschuldige müdigkeit die einem befällt, wenn man seine eignen vier wände nach einem strengen arbeitstag betritt. müdigkeit welche einem überkommt, wenn man von der kalten aussenwelt, in die gut beheizte wohnung tritt. die art von müdigkeit die man verspürt, wenn man an die warme decke und die weiche matratze denkt. und genau diese müdigkeit war es, die mir fast zum verhängnis geworden wäre. der computer war auf gestartet und schnurrte leise, die tastatur wartete gierig auf die impulse meiner finger und dieser schwarze, blinkende strich am anfang einer jeden word-seite blinzelte mich an. alles wartete auf meine idee – doch ich war zu müde.

vor dem inneren auge sah ich mich bereits im eigenen bett liegen. zufrieden träumte ich vor mich hin, genoss die angenehme wärme der bettdecke und verlor mich im wohl duftenden kissen, welches sanft meinen kopf stütze. es war herrlich. und ohne über die konsequenzen zu studieren folgte ich dem hypnotischen ruf der matratze. ich hörte mich noch sagen „powernapping ist gut für dich, danach bist du wieder voller energie“, kurz danach bin ich weggetreten.

voller schrecken wachte ich auf. das knarren der holzbalken war schuld daran. der wecker zeigte 22.00 uhr. die dunkelheit hatte nicht nur meinen geist, sondern zwischenzeitlich auch das ganze haus umgarnt. ich habe den kampf gegen den schlaf verloren. man könnte sich nun darüber streiten, ob 5 stunden tiefschlaf unter zudrücken beider augen noch als powernapping durchgehen könnten. ich werde gar nicht erst anfangen damit. zwischenzeitlich ist klar, dass powernapping nicht für mich, sondern für andere erdacht wurde. menschen die im stande sind wieder aufzuwachen in absehbarer zeit. ich für meinen teil muss mich wohl künftig zu den narkoleptikern zählen. wir geben uns ganz einfach nicht mit einer halben stunde zufrieden. das powernapping deluxe ist unsere welt. am liebsten die ganze nacht.



DIE HG-BUTTE
27. März 2009, 11:50
Gespeichert unter: K3 Bern Süd

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EIGER-DRAMA
26. März 2009, 21:55
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berner oberland. da werden die beiden alpinisten nicht schlecht gestaunt haben. schliesslich kommt der tod nicht alle tage vorbei. besonders nicht an der westflanke des eigers. „dieses vorgehen ist untypisch für ihn“ sagte ein sprecher des gevatters hierzu. der tod war für eine stellungnahme leider nicht erreichbar. gerüchten zu folge hatte er viel zu tun. er bereitet sich auf einen grosseinsatz in samoa vor. der pazifikinselstaat will nämlich von rechts- auf linksverkehr umstellen. das totale chaos wird vorausgesagt.



ÜBER DIE RISIKEN BEIM RISIKOSEX
25. März 2009, 18:26
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risikosex

immer mehr junge menschen scheinen sich für ungeschützen sex zu begeistern. wer kann es ihnen verdenken? immerhin spricht sich selbst der papst offen und unmissverständlich gegen kondome aus. doch ist es nicht etwas übertrieben, diese form der uneingeschränkten liebe, als „risikosex“ zu bezeichnen? denn was ist risikosex überhaupt? liegen die gefahren tatsächlich nur beim fehlenden gebrauch von kondomen oder der pille? wird die jugend über die noch viel schwerwiegenderen folgen aufgeklärt? oder wie erkennt man risikosituationen überhaupt frühzeitig? ndn hilft weiter. das erste mal und exklusiv veröffentlichen wir eine auflistung von risikosex-situationen.

als potentielle hochrisiko-situationen beim geschlechtsakt gelten:
- oralverkehr mit salzwasserkrokodilen
- heavy-petting mit einer königstiger familie
- analverkehr mit rocco siffredi
- eine ménage à trois mit läufigen rottweilern
- während der brunftzeit als hirschkuh verkleidet durch ein hirsch gehege spazieren.
- coitus a tergo mit schlangen der gattung boidea

als potentielle leichtrisiko-situationen beim geschlechtsakt gelten:
- konsumation von fremd- oder eigenejakulat nach dem übermässigen verzehr von paprikaschoten mit mehr als 100 000 scoville
- bei katzenhaltern: anwendung von duschmittel mit whiskas geschmack im intimbereich
- die penetration von ameisenhügeln
- erotische spielereien mit honig aus aktiven bienenstöcken

falls sie sich also entscheiden risikosex zu praktizieren, dürfte die pille danach ihre kleinste sorge sein.