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ZWISCHENBERICHT: LEBEN UND ESSEN IN OZ
4. August 2009, 05:05
Gespeichert unter: Auf der Reise

australier sind ähnlich wie briten: freundlich und anständig aber keine ahnung von gutem essen. gespiesen wird vornehmlich an sogenannten food courts. hier versammelt sich die crème de la crème der fastfood industrie und preist ihre produkte zu günstigen preisen an. glücklich ist, wer gerne isst. traurig die, welche nach dem essen gerne eine zigarette rauchen oder ein bierchen trinken. spätestens hier fehlt den aussies der sinn für humor und auch dem raucher vergeht bei 10 dollar pro 20 zigaretten das grinsen. wer sich also tagelang bei hungry jacks (aka burger king), mc donalds, subway oder beim dunkin donuts verköstigen kann, fühlt sich in down under schnell wie zu hause. wer neben steak auf toast mit chips aber auch noch andere vorlieben hat, muss weiter suchen. doch ähnlich wie in england, gibt es auch hier ein paar erwähnenswerte ausnahmegerichte. was in grossbritannien die fish & chips sind, sind in australien die pies – auf gut deutsch kuchen. die meisten davon mit fleischigem inhalt. gefüllt werden diese leckerbissen mit nahezu allem was vier beine hat und sich als nahrung für menschen eignet. nebenbei werden kartoffeln, zwiebeln und andere gemüse verarbeiten und in den teig gepackt. in restaurants, pubs und cafes mit speisekarten gibt es die warmen mahlzeiten zu kaufen. und für die kuchenzeit zu hause, sind sie in jedem supermarkt in einer vielzahl erhältlich. es ist eine wahre freude und während ich hier schreibe, würde ich am liebsten den ofen wärmen und eine weitere pie aufbacken. man stelle sich das vor: köstlich, knusperiger teig umgibt eine liebevoll zubereitete und von hand vermengte mischung aus australiens bestem, wohlgenährtem rind, handerlesenem, biologisch angebautem gemüse sowie einer gekonnt abgestimmten gewürzmischung. es ist ein gaumenschmaus. in meinen ersten zwei wochen hier habe ich mit sicherheit die australische pro kopf kuchenstatistik um eine vielzahl erhöht.

behält man diese umstände im kopf, kann man sogar bei gesalzener butter, ungesalzenem brot, kautschuk ähnlichem käse oder kartoffelstock mit dem geschmack von styropor ein auge zudrücken. überigens: im supermarkt gibt es original st. galler rösti – hergestellt von bischofszell in der schweiz. die welt ist und bleibt ein dorf…

ach und übrigens. mein tip: neben den pies auch mal eine herzhafte „beef & beer“ suppe probieren. gibts von heinz in der dose für knappe 3 dollar.

food_collage


2 Kommentare bis jetzt
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i dine pies isch sicher öpä z gliche abfaufleisch wie i üsne cervelas
gruess vom quotevegi

Kommentar von mel

St.Galler Rösti… super!:-) De weisch ja wo du nach dire länge Reis chasch cho ds Fernweh stille!;-) hihi
Oder söuis angersch säge… ab Septämber heimer i däm Fau beidi d’Chance uf ds gliche Ässe!;-)

Kommentar von Muriel




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